DANKE MEMOTEC

von Mathias Thiede

Kinderrecht auf besondere Fürsorge und Förderung von Behinderung

... anfangs das freie Fahren mit einem Rollstuhl erleben. Später untersuchten sie die Schule auf Barrierefreiheit und stellten fest, dass die Eingangstüren der Waldschule schwer vom Rollstuhl aus zu öffnen sind. Im einem weiterführenden Experiment kauften die Schüler*innen im einem nahe gelegenen Supermarkt ein und überprüften die Rollstuhltauglichkeit der näheren Schulumgebung. Dabei schärfte Frau Herrmann von der lebendigen Bibliothek aus Berlin, die auf selbst auf einen Rollstuhl im Leben angewiesen ist, ihren Blick für einen Alltag im Rollstuhl. Während des Workshops konnte beobachtet werden, dass das Empathieempfinden der teilnehmenden Kinder deutlich anstieg. Als beispielsweise ein LKW an den Kindern im Rollstuhl vorbeifuhr, nahmen die Kinder deutlich wahr, welch Größenunterschied zu ihnen im Rollstuhl war. Bisher war sie ein solches Gefahrenpotential für Rollstuhlfahrer*innen nicht so bewusst. Hieran lässt sich erkennen, dass der Perspektivwechsel der Kinder zu im Rollstuhl sitzenden Personen erfolgreich gelungen ist.

Dieses Projekt konnte nur durch die Unterstützung der Firma MEMOTEC (Rehatechnik) aus Oranienburg erfolgen. Sie stellten uns dafür freundlicher und unkomplizierter Weise 4 Rollstühle und einen Aktivrollstuhl zur Verfügung. An dieser Stelle sagen wir dafür vielen Dank, auch im Namen aller Schüler*innen der Waldschule, die an diesem Tag erstmalig in einem Rollstuhl aktiv sein durften.

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