Fundsachen bitte bis Ende des Schuljahres abholen!

Alle nicht abgeholten Fundsachen werden zu Beginn der Sommerferien 22 an das Rote Kreuz gespendet, wenn sie nicht vorher abgeholt werden! 

Ein toller Kindertag an der Waldschule!

Kindertag an der Waldschule Oranienburg: Das hieß für unsere Schülerinnen und Schüler in diesem Jahr – Sport, Spiel, Spaß und jede Menge Bewegung. Der Tag begann mit dem gemeinsamen Singen unseres Waldschulliedes und einer Eröffnungsrede unseres Schulleiters Herr Lattke. Auch der Bürgermeister der Stadt Oranienburg, Alexander Laesicke, und der Landtagsabgeordnete Björn Lüttmann waren gekommen, um uns zu gratulieren. Denn die Waldschule Oranienburg feierte nicht nur Kindertag, sondern auch einen 20-jährigen Geburtstag. Auf Grund der Baufälligkeit des alten wurde 2002 ein Neubau des Schulgebäudes notwendig, der seitdem genutzt wird. Mit wachsender Schüler*innenzahl gab es einen weiteren Anbau im Schuljahr 2010/11.

 

Wenn ein Geburtstag gefeiert wird, dürfen Geschenke natürlich auch nicht fehlen. So brachte der Bürgermeister ein „Vier gewinnt“-Spiel für den Schulhof der Klassen 1 bis 3 und Bälle für jede Klasse mit.

Nach der feierlichen Eröffnung machten sich die einzelnen Klassen auf den Weg, verschiedenste Sportarten und Bewegungsangebote zu entdecken. Sportvereine aus der Region stellten sich vor und ließen die Kinder zum Beispiel ausprobieren, wie es sich anfühlt, als Fechter*in einen Luftballon zu zerstechen, mit dem Pfeil oder dem Frisbee ins Ziel zu treffen. Auch die Sportarten Floorball, eine Mischung aus Feld- und Eishockey, Judo, Fußball, Yoga und klettern wurden ausprobiert. Besondere Highlights waren für viele Kinder die Bubble-Soccer-Anlage, auf der sie, in große mit Luft gefüllte Ballons gesteckt, gegeneinander Fußball spielen konnten und das Spielmobil des CJO, das viele verschiedene Fortbewegungsmittel mitgebracht hatte.

Wir bedanken uns an dieser Stelle noch einmal bei allen Vereinen, die diesen unvergesslichen Tag für unsere Schülerinnen und Schüler mitgestaltet haben. Zu nennen sind hier der JC „Samura“ Oranienburg, der Bogenschützenverein Hennigsdorf, der Sportverein Athletik Oranienburg und der Familien-Sport-Verein Oberhavel. Bedanken möchten wir uns auch bei allen Eltern, die uns an diesem Tag unterstützt haben und allen Kindern, die die Angebote mit viel Freude und Spaß an der Bewegung angenommen haben. Organisiert wurde dieser für alle unvergessliche Tag in Kooperation der Lehrkräfte, der Horterzieher*innen, der Hausmeister, des Sekretariats, des Fördervereins und der Schulsozialarbeit der Waldschule Oranienburg in Zusammenarbeit mit der Jugendkoordination von ImPuls e.V. Auch dafür an alle Beteiligten noch einmal ein großes Dankeschön für Ihr Engagement.

 

DANKE!

Wir wollen hiermit einfach DANKE sagen für die vielen Spenden, die durch den Spendenlauf zusammengekommen sind!

 

Judentum. Ein Projekt für mehr Toleranz in unserer Stadt.

von Susanne Altmann

Auf die Frage, was den Kindern der 6. Klasse im Religionsunterricht zum Judentum einfiele, kamen ein paar zögerliche Antworten: Moschee, Hitler, 2. Weltkrieg, die haben lange Nasen. Holocaust und rassistische Klischees wurden benannt, gepaart mit viel Unwissenheit und keinem Kontakt zu Juden und Jüdinnen. Bilder und Material aus Religionsbüchern, auf denen alte Männer mit Bart, komischen Locken und Hüten zu sehen sind, in einem Land, das eindeutig nicht Deutschland ist, verschärfen diese „Fremdheit“ mit dem Judentum. Juden und Jüdinnen sind etwas sehr Exotisches, die es nach ihrer Auffassung heute in Deutschland nicht mehr gibt.

Genau diese Meinungen über das Judentum von Kindern, Jugendlichen und auch Erwachsenen animierten die Beteiligten das Projekt „Happy Hippie Jew Bus“ zu starten.

Anna Adam (Pädagogin, Künstlerin) und Jelda Reblin (jüdische Kantorin, Sängerin und Schauspielerin) machen Menschen in ganz Deutschland mit dem Judentum bekannt. Ein bunt angemalter VW-Bus, ausgestattet mit Regalen, Schränken und Fächern mit viel buntem und anschaulichen Materialien zum Judentum, erregt Aufmerksamkeit und lädt zum Entdecken ein. Anna Adam beschreibt diesen Bus als eine Art Kunstwerk, dass neugierig machen soll und auch irritieren darf. Ein Budda sitzt dort neben einem Thoraschrank mit einer Kuschelthora. Die Schüler und Schülerinnen können verschiedene Gegenstände entdecken und bekommen auf kreative Weise Informationen über jüdische Riten und jüdisches Leben. Dabei ist den Frauen wichtig, locker und unbeschwert ins Gespräch zu kommen. Allzu oft haben sie die Erfahrung gemacht, dass über Judentum entweder mit einer starken Betroffenheit und Schuldgefühlen oder mit antisemitischen Einstellungen gesprochen wird. Sie wollen durch Aufklärung und Kontakt Klischees gemeinsam mit den Kindern entlarven und ein lebendiges, lebensfrohes Judentum altersgerecht vermitteln.

Am 17. und 18. Mai 2018 fand das Projekt dazu an der Waldschule mit Kindern der 5. und 6. Klasse statt. Im „Happy Hippie Jew Bus“ lernten sie die Religion kennen. Die Kinder gingen auf eine Entdeckungsreise und erfuhren Hintergründe zu den einzelnen Bestandteilen des Busses. Sie durften eine Tora ansehen, einen Pessachteller anfassen oder bestaunten den siebenarmigen Chanukkia-Leuchter, Kippa und Schofar. Es galt, dass Judentum praktisch zu erleben. In einer Gruppenarbeit informierten sich die Schüler*innen darüber, was es heißt, koscher zu kochen und zu essen. Im 2. Teil des Projektes bereiteten die Schüler*innen selber jüdische Gerichte, wie Matzebrot, Apfelmus, Charosset zu. Anschließend wurde dann gemeinsam gegessen.

Finanziert wurde das Projekt durch die Koordinierungsstelle „Tolerantes Brandenburg“, die MBS, Teilnehmerbeiträge und durch den Förderverein der Waldschule.

 

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