Arbeitsgruppe Waldschule im Gleichgewicht

von Mathias Thiede

Übungen zur Entspannung kennen zu lernen und diese in den eigenen Alltag einzubauen oder auch Phasen der Entspannung im schulischen Alltag zu erleben. Neben diesen allgemeinen Zielen geht es der Gruppe auch um die Einbeziehung der Kinder in Entscheidungsprozesse und die Gestaltung ihrer Bewegungs-, Entspannungs- und Spielkultur an unserer Waldschule.

Zusammengefasst ergeben sich also folgende Leitideen.

  1. Förderung der Bewegungs- und Spielkultur an der Waldschule
  2. Förderung der Entspannungsmöglichkeiten für Kinder im schulischen Alltag
  3. Förderung der Teilhabe der Kinder an schulischen Entwicklungen und Einbeziehung in Entscheidungsprozesse
  4. Förderung der Selbstständigkeit bei der Umsetzung von Projekten
  5. Übernahme von Verantwortung für ein gemeinsames Miteinander an der Waldschule

Im Zuge des letzten Schuljahres wurden in diesem Zusammenhang erste kleine Schritte bzw. Projekte gestaltet. So wurde eine mobile Spielekiste mit verschiedenen Spielgeräten und Spielbeschreibungen für die Flexklassen eingeführt, die in der ersten großen Pause von den Kindern genutzt werden kann und eigenverantwortlich betreut wird. Des Weiteren fand im 2.Halbjahr des letzten Schuljahres für 30 Kinder der FlexKlassen jeweils 40min in 2 Gruppen ein Schnupperkurs Yoga statt.

Aktuell beschäftigt sich die Gruppe mit dem Einrichten eines Spielschuppens einschließlich Gestaltung, eigenverantwortlicher Regelung eines Verleihs für die große Hofpause auf dem großen Schulhof sowie Ersatz- bzw. Repariermöglichkeiten von Spielgegenständen. Mit dem Aufbau eines kleinen Holzschuppens durch Herrn Dorr vor dem WAT-Raum wurde hier ein erster erfolgreicher Schritt unternommen und somit die Voraussetzung für die Aufbewahrung von Spielgeräten geschaffen. In einem 2.Schritt trafen sich am 22.01.2018 die Klassensprecher, Frau Lübon und Herr Thiede zu einer gemeinsamen Planung weiterer Schritte in der Schülerkonferenz. Als Ergebnis dieser Konferenz werden die Schüler in den Klassenräten der einzelnen Klassen Ideen der Schüler zur  Beschaffung und zum Umgang mit den Spielgeräten sammeln. Auch die Frage der Organisation des Verleihs soll besprochen werden. Die Ergebnisse werden schriftlich festgehalten und bilden die Grundlage für die Weiterarbeit. In nächster Zukunft geht es dann darum, die Umsetzbarkeit der Ideen in der Schülerkonferenz zu prüfen und weitere Schritte gemeinsam mit den Schülern zu planen und zu initiieren. Die Ergebnisse werden dann in allen schulischen Gremien abgestimmt und anschließend veröffentlicht.

Langfristig ist es geplant, die Regenpausen im Pausenkonzept der Schule im Gleichgewicht einfließen zu lassen.

M. Thiede / C. Lübon

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