Das Konzept der flexiblen Eingangsphase (FLEX) an der Waldschule Oranienburg

Was bedeutet Flex?

Mit der Konzeption der flexiblen Eingangsstufe können die individuellen Lernvoraussetzungen und -fähigkeiten von Kindern im Anfangsunterricht berücksichtigt werden. Alle Kinder eines Jahrgangs werden in die Grundschule aufgenommen. Durch intensive Förderung in jahrgangsübergreifenden, jahrgangsspezifischen und kleinen Lerngruppen werden die Grundlagen für ein erfolgreiches Lernen und Weiterlernen gelegt und Chancengleichheit ermöglicht. Die spezifischen Bedingungen in FLEX ermöglichen einen flexiblen Wechsel in die Jahrgangstufe 3 nach zwei, drei oder auch nach einem Schulbesuchsjahr.

Was bedeutet Flex für unsere Schule?

Jüngere Kinder werden durch den höheren Entwicklungsstand der älteren Mitschüler angeregt; ältere Kinder erhalten die Gelegenheit, erst vor kurzem Gelerntes zu wiederholen, weiterzugeben und zu vertiefen. Dadurch werden die Sachkompetenz und die Methodenkompetenz, aber auch die Sozial- und Personalkompetenz gefördert.

Jahrgangsstufenübergreifender Unterricht
Lernen im jahrgangsübergreifenden Unterricht bedeutet gemeinsames Lernen der Kinder der Jahrgangsstufen 1 und 2 im überwiegenden Teil der Stundentafel (2/3).

Jahrgangsstufenspezifischer Unterricht
Im Teilungsunterricht (durchschnittlich 1 Stunde pro Tag für Lerngruppe 1 und Lerngruppe 2) werden die neuen Lerninhalte nach Rahmenlehrplan Grundschule in systematischer Form erarbeitet.
Lehrerzentrierter Unterricht und Methoden wie Wochenplan-, Stations- oder Freiarbeit ergänzen sich.

Förderunterricht in Kleingruppen
Auf der Grundlage der individuellen Lernstandsanalyse und der förderdiagnostischen Lernbeobachtung werden Kleingruppen zur zeitweisen oder dauerhaften intensiven Förderung eingerichtet. Die Förderung in den Bereichen sprachliche Entwicklung, motorische Entwicklung, allgemeine Lernförderung, Wahrnehmung/Konzentration sowie schnelles Lernen führt die Sonderpädagogin durch.